Der Freisinger Altstadtfest. Traditionell und gemütlich.

Anfang der 1970er Jahre fand mehrmals ein Sportfest unter dem Motto „Spiel ohne Grenzen“ in der Luitpoldanlage statt. Auf Einladung des damaligen Vorsitzenden des Stadtverbands für Sport, Walter Guttenberger, traten Sportvereine und auch die Bundeswehr, die Feuerwehr, das THW und andere Organisationen gegeneinander zu sportlichen Wettkämpfen an. Vorbild war die damals beliebte europaweit ausgestrahlte gleichnamige Spielshow. Am Anfang war die Begeisterung bei Akteuren und Zuschauern noch groß. Doch nach einigen Jahren ließ das Interesse stark nach, so dass man nach einer anderen Art des „Zusammenfeierns“ suchte.

1978 wagte man sich dann an das erste eigene Fest: Organisation und Durchführung lagen beim Stadtverband, Strom, Wasser und Stadtreinigung waren Sache der Stadtverwaltung: Es wurde ein Riesenerfolg – mit einer Zuschauerzahl wie heute. Über die Jahre wurde das beliebte Fest immer mehr zu einem Fest der Stadt Freising zusammen mit dem Sport: Die Stadt stand hinter ihrem Altstadtfest (sorgte für die Technik, die Ausschreibung und die Stadtkasse) in Zusammenarbeit mit dem Freisinger Sport (der für Auf-, Abbau der Garnituren, Musikprogramm, Schänken und Verkauf zuständig war). Unter diesen Aspekten reifte das Fest, erreichte bald seinen jetzigen Standard.

Über 100 Helfer kümmern sich nun jedes Jahr um Auf- und Abbau und um den Ausschank, rund 16 Sportvereine sind involviert, damit die Freisinger „ihr“ Altstadtfest im Herzen der Stadt feiern können.

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